Systemische Selbstorganisation leicht gemacht

Systemische Selbstorganisation, was ist das?
Systemische Selbstorganisation betrachtet ein System als Ganzes in der
Interaktion zur Umwelt und in Folge einer Anpassung an diese.
In Unterscheidung zu anderen Organisationssystemen werden dabei nicht
lokalisierbare Funktionseinheiten kontrolliert, soweit diese überhaupt
in einem Gesamten lokalisierbar sind; sondern dem System wird über interne
Rückkopplungsprozesse die organisatorische Selbstkontrolle überlassen.
 
Selbstorganisation bedingt vier wesentliche Voraussetzungen:
1. Ein die Systembalance gefährdender äusserer/innerer Anpassungsdruck
2. Eine dem System eigene und bewusste Anpassungsbereitschaft
3. Das Geschehenlassen systemeigener Regulationsprozesse
4. Die Integration der Anpassung in das neue Systembewusstsein
 
Systemische Selbstorganisation ist nachhaltig effektiv
Untersuchungen und Erfahrungen zeigen, dass systemische Selbstorganisation
weitaus produktiver, effektiver, nachhaltiger und für alle Beteiligten ergiebiger
stattfindet, als sie je über in von aussen kontrollierten Manipulationen
möglich sein kann.
Besonders komplexe Prozesse neigen zu systemischen Organisationsformen,
wie natürliche, psychosomatische, zwischenmenschliche oder gesellschaftliche
Systeme. Wirkungsweisen systemischer Zusammenhänge lassen sich auf
Prozesse der persönlichen Selbstorganisation und auf jene von Gruppen
oder Organisationen übertragen und anwenden.
 
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auf dieses morphisch geprägte Organisationssystem. 
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Nach der Theorie des Einheitlichen Feldes,
die Gravitation, den Elektromagnetismus,
die Starke- und Schwache Wechselwirkung
implizierend, reorganisieren sich alle
Zustände von Energie und Information
entsprechend einer kosmischen Ordnung.

Selbstorganisation bedeutet, sich diese
Ordnungsprinzipien zu erschliessen und sie
anzuwenden.